Ich …

Ich bin umgezogen – die hammer Wohnung mit Garten olala!

Ich hab manchmal Gänsehaut aber an und für sich war der Herbst sehr schön!

Ich fühl mich wohl in der unbekannten, verwirrenden, riesigen Stadt!

Ich studiere vor mich hin, ich habe neue Freunde und ich trinke Clubmate!

Berlin, I like u und ich weiß nicht warum – Berlin pulsiert!

Hauptstadt

Ekelhaft! E K E L H A F T war mein Einstand in meiner neuen Heimatstadt. Am Samstag in prasselndem Dauerregen, quer durch Deutschland nach Berlin gedüst. Mittlerweile ist Dienstag und es hat sich kaum etwas verändert. Ah doch, ich sehe es regnet grade nicht. Es ist aber so trüb und verhangen, dass man glaube ich trotzde nass wird wenn man raus geht. Deshalb lass ich das lieber. Eigentlich wollte ich mich heute ummelden. Das kann auch noch warten. nach 1 1/2 Jahren Sommer, nimmt mich dieses Wetter echt ganz schön mit. Ich hoffe die Herbstdepression wird mich nicht direkt umbringen. Vorerst wohne ich hier nun also in meinem neuen Heim, das sich genau auf der Grenze von Schöneberg zu Kreuzberg befindet. Das wusste ich gar nicht. Offiziell wohne ich also in Schöneberg! Eigentlich sehe ich den Fernsehturm wenn ich aus dem Fenster schaue, bisher sehe ich Weiß. Ich wohne direkt an der Bahn, was mir als fauler Mensch natürlich gefällt, allerdings reißt das nicht wirklich was raus, wenn man danach in den 5. Stock hochlaufen muss. Ich warte gespannt nach wieiviel Tagen ich endlich mal oben ankommen werde ohne danach erst mal 20 minütige Schweißausbrüche ertragen und laaaange verschnaufen zu müssen.

Sonst ist wie immer alles am Anfang (zumindest bei mir) blöd und komisch. Es wird mal wieder alles in frage gestellt und sich gefragt, warum man eigentlich so weit weg von daheim, und dann auch noch in die allergrößte Stadt Deutschlands wollte. Aber glücklicherweise kenn ich mich selbst ja mittlerweile ein bisschen besser und vermite mal, dass das in einigen Wochen ganz anders aussieht. Ich könnte solange einfach schlafen, somit hätte ich die nervende Anfangszeit überwunden und es wäre schon fast Weihnachten. Da komm ich heim Juhuuuuu!

Gestern war ich mit Sem und den anderen Fsj-lern vom CVJM in der JKB, im Gottesdienst! War schön aber es wimmelt hier nur so von Gemeinden und Angeboten und da muss noch einiges ausprobiert werden.

Am Freitag geht´s dann endlich los mit der Ersti-Fahrt nach Königswursterhausen! Klingt ja viel versprechend. Ich bin froh, Menschen und Aufgaben warten, sonst vereinsam ich hier! Ich bin gespannt!

Huch, es regnet wieder!

Ernie-News

News, News, News…

Wird auch höchste Zeit, ich weiß. Während ich also wieder hier im schönen, oder auch weniger schönen Heimatland eingetrudelt bin, ist die Zeit verflogen und verflogen und mittlerweile habe ich mich immer mehr daran gewöhnt, wieder hier zu Leben. Heimat, ja, schwierige Definition irgendwie. „Home is where the heart is“… Wo mein Herz ist lässt sich nur irgendwie nicht so eindeutig sagen… nach einer solchen Reise schon gar nicht. Scheint als hätt ich mehrere Herzen. Egal jetzt. Ich wollte drauf hinaus, dass ich Deutschland wieder angefangen habe zu akzeptieren und nun auch wieder sagen kann, „zuhause“ zu sein. Jedoch wird dieses Zuhause schon bald wieder eingetauscht, deeeeeenn, ab Ende September wohne ich im schönen Berlin-Kreuzberg! Studium beginnt am 1.Oktober. Spannend ist das!

Was gibt´s sonst neues? Der Sommer war Wetterbedingt ja nicht sonderlich der Bringer, das wisst ihr aber sicher selbst, ich war viel unterwegs, in Deutschland, mal kurz in Frankreich und im schönen Schweden, denn „Schweden ist das schönste Land der Welt“. Ich hab ein bisschen im Natur-Kindi gearbeitet und hab meine freie Zeit mit gefühlten 25 Gängen zum Arbeitsamt gefüllt. Nicht zu vergessen natürlich ist die außergewöhnliche Demonstrationswelle in Stuttgart, zur Rettung unserer genial funktionierenden Kopfbahnhofes. Mehrmals die Woche, mit tausenden anderen, Stuttgart, die europäische Hauptstadt des Widerstands (Berliner Zeitung). „Oben bleiben, Köpfchen zeigen“. Jetzt steht noch eine Woche Dorffreizeit an auf der ich mir heute beim Aufbau den Mittelfinger Gequetscht hab (sieht total interessant aus und tut kaum weh) und heute Nacht habe ich mir dank Linux, beim Hartwurst zerstückeln ein Stück von meiner Daumenkuppe abgeschnitten! Ebenfalls sensationell. Meine linke Hand ist somit gerade kaum zu gebrauchen. Man merkt erst wie wichtig, vor allem der Daumen, im Alltagsgebrauch sind. Beim Schuhe anziehen, Haare Flechten, Hosenknopf zumachen usw. Für´s Duschen gibts nen Gummihandschuh, nur hier am PC hat das glücklicherweise keinerlei negative EInflüsse, denn ich schreib ja eh nur mit meinen Super-Flitzer-Zeigefingern!

Das waren einige der wichtigsten News, bis bald, aus der deutschen Hauptstadt!

Ach übrigens, am Samstag, den 18. September findet mein „Ernietours-Vortrag“ über meine Zeit im Ausland statt. CVJM Haus Mundelsheim. Herzliche Einladung an alle, die gerne vor allem Bilder zu den Geschehnissen hier aufm Blog, sehen wollen!

Danke an Felix und neon.de

Reisen verändert…

23.06.2010 15:50 Uhr

Wann und vor allem wo bist du das geworden, was du heute bist?

von linassun

Du bist ein anderer Mensch geworden. Irgendwo, zwischen Bangkok, Amsterdam und Kairo. Zwischen dem OP in Tansania und Bungee springen in Neuseeland bist du du geworden. Zwischen den Kontinenten und den verschiedensten Kulturen, zwischen den größten Widersprüchen und den größten Glücksgefühlen, bist du das geworden, was du heute bist.

Die Träume deiner Freunde kannst du nicht verstehen. Du versuchst, sie zu respektieren, zu akzeptieren. Versuchst, sie zu wert schätzen. Aber sie sind dir einfach unverständlich. Ein Reihenhaus mit Garten? Lieber nicht. Ein sicherer Job? Nein, danke.

Du wirst du durch Abgrenzung. Durch Pläne schmieden und Träume leben. Nie fühlt man sich lebendiger, nie erfährt man mehr über seine eigenen Grenzen, seinen eigenen Geschmack, seine eigenen Stärken und Schwächen als beim Reisen.

Beim Reisen, nicht beim Verreisen. Reisen ist gesund. Reisen bildet. Reisen macht glücklich. Und abhängig. Reisen ist eine Droge. Bist du ihr erst einmal verfallen, willst du immer mehr. Die Leidenschaft in deinem Herzen brennt. Und wird jeden Tag ein kleines bisschen unerträglicher.

Du findest dich selbst. Du merkst, dass alles irgendwie immer geht. Dass du dir selbst vertrauen kannst. Du wirst gelassener. Du kannst inzwischen überall schlafen. Am Flughafen in Dubai und im Flugzeug nach China. Im Nachtzug quer durch Indien, mal im Schlafwagen, mal die ganze Nacht sitzend. In Nachtbussen, die dich morgens um halb drei an irgendeinem thailändischen Hafen raus lassen und du merkst, dass die Fähre auf die nächste Insel erst um sieben fährt. In der Ecke eines leeren Raumes der Hafenkneipe. Eingewickelt in Kangas unter einem Tisch auf der Nachtfähre von Sansibar nach Daressalam.

Alles, was du brauchst, passt in deinen Rucksack. Und auch das ist dir eigentlich noch zu viel. Alles, was für ein ganzes Leben wichtig ist, kannst du auf deinem Rücken durch die ganze Welt tragen. Das fasziniert dich. Du lernst, dein Herz nicht an Dinge zu hängen. Und auch nicht an Menschen. Du hängst dein Herz an Momente. Momente vollkommenen Glücks.

Du lernst neue Menschen kennen. Menschen, die dich faszinieren. Mit denen du nächtelang reden kannst, obwohl du sie erst vor zwei Stunden an irgendeinem Busbahnhof getroffen hast. Die von der gleichen Energie aus Leidenschaft, Freiheit, Sinnsuche und Abenteuer getrieben werden. Menschen, denen du dich unglaublich verbunden fühlst- wenn es auch nur für ein paar Stunden ist.

Dein Reisepass ist dein größter Schatz. Dein Ticket in die Freiheit. Der Zeuge deines Weges.

In zwei Monaten in Indien hast du mehr erlebt, mehr gesehen, als Andere in ihrem ganzen Leben. Und nie zuvor warst du in so einem dauerhaften Euphorie-Zustand.

Beim Reisen bist du glücklich. Beim Reisen bist du du selbst. Manche sagen, du seist verrückt. Das, was du da tust, sei gefährlich. Blond, weiblich, alleine in den entlegensten Winkeln der Erde. Vielleicht. Wahrscheinlich. Aber ich würde mein Leben nicht anders haben wollen. Denn auch, wenn mir eines Tages etwas passiert? Oh, god, how I have lived!!!

von linassun

Ernie´s back in town

So schnell kann´s gehen. Und ja, es geht tatsächlich alles mal wieder viel, viel zu schnell. Da saß ich noch in Auckland und hab heimlich, still und leise den letzten Blogbericht verfasst, und ein paar Tage später, bin ich auf der anderen Seite der Kugel wieder aufgetaucht. Neuseeland, ein Traum. Das nächste mal mindestens doppelt so lange um alles genau anzuschauen. Ein Monate geht um das Wichtigste zu sehen, man ist aber doch schon ziemlich im Stress dabei! Ich konnte natürlich nicht offiziell schreiben, das ich schon wieder in Auckland bin, von wo ich dann für die letzten Tage nach Südkorea gestartet bin. Dort hab ich bei meiner ehemaligen Stuttgarter Mitbewohnerin gewohnt. Echte Koreanerin, die mich mit ihrer ganzen Familie herzlich empfangen und mir ihre Hauptstadt Seoul auf´s ausführlichste, vorgestellt hat. Es war sehr interessant wieder einen völlig anderen Teil von Asien zu erkunden. Quasi schon fast in Japan habe ich festgestellt, dass Südkorea doch schon sehr, sehr westlich orientiert ist. Alles hochmodern, Riesige Flatscreens überall, alle laufen mit mindestens 2 Handys durch die Gegend… Aber natürlich entgeht einem nicht, dass man in Asien ist. Das Chaos auf der Strasse, die asiatisch aussehenden Menschen, Die Schriftzüge, und die mehr oder weniger leckeren „Köstlichkeiten“ (Gegrillte Tintenfisch arme, zäh wie Gummi oder Schmetterlingslarven die stinken wie noch was) die auf der Strasse verkauft werden. Seoul eignet sich super zum Shoppen und die Kultur kommt in den verschiedenen Tempeln, von denen einer sogar UNESCO Weltkulturerbe ist, nicht zu kurz. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß und ich war froh eine so super „Reiseführerin“ dabeizuhaben. So konnte ich die besten Plätze und das leckerste Essen in meine Reiseerinnerungen mitnehmen. Denn ganz allein wär das glaube ich nicht so einfach gewesen. Seoul ist riesig und so wie in Australien sind die hier in keinster Weise auf Backpacker eingestellt.

Am 10. gings dann also zum Flughafen und ein 10,5 h langer, sehr angenehmer Flug, mit diesmal gutem Essen und den tollsten neuen Kinofilmen, hat mich dann abends heil und gespannt, nach Deutschland zurückgebracht. Also der Flieger aufsetzte kamen dann nochmal die Tränen, denn es war klar, nun gibt´s kein zurück, und alles ist vorbei. Fast 8 Monate voller aufregender Erlebnisse, Länder, Kulturen, Menschen und Erfahrungen… Es bleibt nur die Erinnerung. Oh Australien…

Die Überraschungsaktion in Deutschland ist geglückt. Natürlich wollte ich aber schon auch irgendwie am Flughafen empfangen werden. Mein lieber Bruder hat diesen Part glücklicherweise übernommen und stand dann also mit einer deutschen Brezel für mich, bereit. Die Fahrt nach Mundelsheim über die Autobahn wo wir dann gleich mal die Stephi getroffen haben (die ja eigentlich auch zum Flughafen kommen wollte. Sie war nämlich die 2. Eingeweihte. Leider aber war die lieber Stephi mal wieder ein bisschen zu spät :) Macht aber nix. Muss man erst mal hinkriegen sich dann auf der Autobahn zu treffen.

Daheim, alles geplant Auto extra in der Nachbarstraße geparkt, heimgeschlichen: Niemand da. Egal, rein, Haus wieder abgeschloßen, Schuhe versteckt, Licht aus und im Zimmer gewartet. Nach langem Warten und kleineren Komplikationen kamen Mutter und Vater dann auch endlich daheim an. Wie das perfekt zum Plan gepasst hat, gleich die Treppen hoch ich reiss die Zimmertür auf und Tataaaa: Da standen wir beide und die Überraschung war geglückt. Auch einige vom Rest wurden noch ein bisschen erschreckt als ich plötzlich vor deren Tür stand. Die Gesichter hätte man echt aufnehmen sollen. Da stecken sie noch in der Planung für mein Heimkehrfest und dann steh ich vor der Tür. Naja, somit hab ich jedenfalls allen Arbeit abgenommen. Die Willkommensparty steigt dann mal eben noch irgendwann im Sommer :)

So ist das nun also, seit 2 Wochen bin ich schon wieder hier und ich kam nicht dazu, einen abschlißenden blogbericht zu verfassen. Das liegt ganz einfach daran, dass man sobald man wieder in Deutschland ist, auch sofort wieder im Streß steckt, obwohl man eigentlich nicht mal was richtiges zu tun hat. Danke Deutschland. Bei meiner ersten Autofahrt wurde ich gefühlte 16 mal angehupt, im H&M musste ich geschlagene 20 minuten warten bis ich in die Umkleide kam, Menschen auf der Staße schauen einen verwirrt an wenn man sie grüßt ( man frage sich was die machen würde wenn man auch nocht „Wie geht´s?“ dranhängen würde, so wie das in Australien und Neuseeland eben üblich ist), ach und ja. Nicht zu vergessen war natürlich das wundervolle Wetter das mich hier empfangen hat. Gleich mal ordentlich die Wintergarnitur angeschmissen und grau in grau war somit auch mein inneres Ich! Gina tu´s nicht. Bleib wo du bist, so lange du kannst und solange du willst!!!! Seit 2 Tagen deutscher Sonnenschein und die Laune hebt sich langsam. Laaaaaaaaaaaaaangsam. Es wird wohl einfach seine Zeit dauern bis man wieder richtig „Daheim“ ist. Natürlich war die Wiedersehensfreude riesig, aber ganz ehrlich, dass ich so schnell, schon so richtig schlimmes „Heimweh“ nach Australien krieg, hätt ich echt nicht gedacht. Es bleiben 7000 Fotos und andere Erinnerungen, Freundschaften und Veränderungen, die man hoffentlich beibehalten kann. ich kämpfe gegen die Ungeduld und gegen schlechte Laune und freue mich auf den hoffentlich vorhanden Sommer in meinem Heimatland. Im Garten hängen dank Mama die riesige Australienflagge, und nebendran wehen die anderen besuchten Länder im Kleinformat. Das ist schön. Und wenn man auf der Weltkarte so anschaut wo man alles war… schon irgendwie schwer vorstellbar. Es ist schwierig dir Fragen zu beantworten… „Wie war´s?“ „Gut!“ Toll. Meistens sind die Leute damit erstaunlicheriweise zufrieden. Und wenn man mehr erzählt fehlt nach einiger Zeit die Motivation da ich weiss, dass der Zuhöhrer eh nicht nachvollziehen kann, was man genau ausdrücken möchte. Aber vielleicht muss das ja auch garniemand …! Ich bedanke mich für´s Lesen und natürlich jeden einzelnen Kommentar. Es gibt nichts schöneres als zu wissen, dass sich die Daheimgebliebenen für  die Abenteuer und Erlebnisse interessieren. und ich kann und will euch alle nur dazu ermutigen, zumindest die, die noch nicht losgezogen sind: Die Welt ist groß, die Welt ist schön und voll von vielen Dingen. Und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet (Das wusste schließlich schon Pipi Langstrumpf).

Die Bilder hier auf´m Blog werden bald von der gesamten Reise erneuert werden und vielleicht wird er ja auch weitergehen. Denn genau genommen ist das alles ja nie richtig zu Ende. Die ganz große Reise geht  immer weiter, and Ernie´s back in town!

Zwei Inseln, Ein Paradies!

Man muss schon sagen, unser Schoepfer hat seine gesamte Kreativitaet wohl nirgends so kompakt und atemberaubend niedergelassen wie auf diesen wunderbaren Stueckchen Erde! Nachdem ich also in Wellington (aaahhh, ich will zurueck) auf die Faehre gejumped bin, war ich gespannt, was denn noch schoeneres kommen kann. Und tatsaechlich, ich wurde nicht enttauscht. Die letzten beiden Wochen waren einfach nur vollgepackt mit wunderbaren Landscapes… unbeschreiblich. Straende, Regenwaelder, Gletscher, Berge, Seen, Huegel… Ich und die restlich Verbliebenen der Gruppe sind also in Picton einem neuen Bus zugestiegen, mit dem hammer Busfahrer. Einer dieser Menschen der einfach durchgehend Schwachsinn reden kann. Unglaublich talantierter Mann. Leider, leider kam ab dem ersten Tag auf der Suedinsel aber auch der erste Tag Regen. Nach 2 Wochen um die 24 Grad und Sonne: Rumpsfallara, ca. mal eben 10 Grad weniger und Regen. Es war auch nicht so, dass es eben mal ein bisschen oder fuer ein paar Stunden geregnet hat. Nein! Es hat in Stroemen gekuebelt und das ganze 5 Tage lang! 5 Tage!!! Ich mein hey, ich hatte die letzten 7 Monate quasi Dauersonnenschein und vielleicht 5 Regentage insgesamt. Das war dann wohl die Reuckzahlung! Fuer viel Sonne, gibts nun eben viel Regen! Anfangs hab ich mich sogar gefreut weil meine Regenjacke, die ich schon seit Beginn der Reise mit mir rumtrage, endlich mal Beweisen konnte was sie so drauf hat (Respekt… fuer die ersten Stunden wars ok) und ausserdem fand ich diese Regentropfen echt auch mal wieder nett. Das Bloede war einfach nur, dass auf der Suedinsel die meiste Zeit eben Wandern angesagt war. Vor einigen Tagen hat mir sogar jemand erzaehlt, dass es im regenreichsten Gebiet Neuseelands letzte Woche an einem Tag, doppelt so viel geregnet hat, wie in ganz London in einem Jahr! Genau deshalb waren auch alle Seen total ueberflutet und die Menschen in Queenstwon waren zeitweise mit dem Boot auf der Strasse unterwegs. Im traumhaften „Abel Tasman National Park“ jendenfalls ( Herr Abel Tasman war der erste Weisse der Neuseeland vom Meer aus entdeckt hat… kam aber nicht am Land wegen einer kleiner.., oder auch groesseren, Schiesserei mit ein paar Maoris. Den Part mit dem an Land kommen hat ihm unser lieber Freund James Cook dann 1769 weggeschnappt) wurde also durch den Regen gelatscht. Es war trotzdem schoen. Jeder Baum, jedes Pflaenzchen ist so unglaublich unterschiedlich, man kommt eben wirklich nicht voran beim Spazieren. Und das aufregendste, ein Grossteil des Regenwaldes an der Westkueste Neuseelands ist noch vollkommen unerforscht. Das heisst da koennte jeden Moment noch ein kleines Dschungelvolk auftauchen. Spannnnend ist das! Ausserdem hab ich zwischen all den Iren und Englaendern doch tatsaechlich noch eine andere Deutsche kennengelernt die, haltet euch fest, Ellen aus Bad Waldsee. Eine Metzisheimische, die kann ja nur cool sein :)   Trotz Regen haben wir beschlossen im Zelt zu schlafen, hardcore hahaa!

Die gesamte Westkueste runter also hats geregnet und geregnet… Jeden Tag, jede Stunde, jedes mal wenn ich versucht habe etwas aus dem Fenster zu erkennen… Reeeeeeeeegen! Aber so ist das in Neuseeland! Unser netter Busfahrer hat uns dafuer mich interessanten Geschichten bei Laune gehalten. Auf jeden neuseelaendischen Einwohner z.B. kommen ganze 13 Schafe! Die neuseelaendischen Schafe sind uebrigens viel schoener als die Deutschen… finde ich!

Weiter gings nach Barrytown wo so ziemlich gar nix los war. Der Ort hat 40 Einwohner und wir haben mit usnerem Bus dann mal eben fuer eine Nacht die Einwohnerzahl verdoppelt! Aber der Strand war atemberaubend schoen (trotz Regen). Spannend hingegen wurds dann aber am Tag danach als wir in Franz Josef ankamen. Bekannt fuer seinen grossen Gletscher. Wir also auf zur Tageswanderung und es war der reinste Horror. Die geliehenen Schuhe die man mit diesen Eisenteilen fuer die Wanderung benoetigt, waren schon von Beginn an nass und die Regenjacken haben eben auch nur ein bis zwei Stunden gehalten. Ich hab gefroren wir ein Frosch im Winter… oder ein Frosch auf dem Gletscher! von 9 Uhr morgens bis 17.00 Uhr sind wir komplett nass ueber den Gletscher gestapft. Um uns herum, Sturm, und Regen, Wasserfaelle… Und zum Hoehepunkt hats dann ganz oben auch noch richtig gewittert und gehagelt (Ich hab mich gefuehtl als haette ich eine Nebenrolle fuer den neuen „Ice Age“ Film gewonnen.) Toller Preis uebrigens. Aber kein Manni kam um mich zu vor dem Erfrierungstod zu retten! Wir haben uns also durchgekaempft und ich muss sagen, wenn das Wetter schoen ist, dann waere so eine Gltescherbesteigung auch absolut weiterzuempfehlen. Wir durften uns noch in ein tiefes Eisloch abseilen  was ziemlich cool war. Ueberall Eis, meter hoch und ausserdem hats da unten mal fuer ein paar Minuten nicht geregnet :)   Zurueck im Hostel durften wir wunderbarerweise mal wieder kostenlose Whirlpools geniessen. Die Neuseelaendischen Hostels haben den Australischen wirklich einiges vorraus! Die letzten Tage haben wir dann in Queenstown (der Welt Bunjy Stadt) verbracht. Der Hoechste Sprung, 135 m, das bedeutet 8 sec freier Fall!  Nein, ich bin nicht gesprungen. Sehr viel Geld fuer sehr viel Angst und nach wenigen Sekunden ist alles vorbei und man will wahrscheinlich gleich nochmal. Wir haben lieber einen wunderbaren Tag am See verbracht denn: Die Sonne war zurueck! Queenstown ist herrlich und im Winter eine der wohl besten Skiorten der Welt. Total schoen da, wirklich! Ausserdem gibts bis zu 300 Clubs und Bars und Neuseelands Alternative Musik-Szene hat mich wieder begeistert mit wunderbaren Tanznaechten!

Der weitere Hoehepunkt war der Ausflug ins Fjordland zum Milford Sound. Nicht in Worte zu fassen. Berge so hoch, Wasser, so blau und klar und fette Robben die auf den Felsen schlafen!

Die Fahrt von Queenstown nach Christchurch war dann bei strahlendem Sonnenschein mal wieder gepraegt von atemberaubenden Landschaftsbildern… Diese Berge mit den weissen Schneetuepfelchen… erinnert mich immer an diese Schokolade. Wie hiessen die nochmal, Mount irgendwas! Christchurch war dann mal wieder einfach eine „grosse“ neuseelaendische Stadt mit 1000 Hostels und einer wirklich sehr schoenen Kirche. Dem Christchurch Cathedral! Ich wuerde sagen, Wer nicht selbst mal nach Neuseeland reist, ist selber schuld!

Meine Heimreise rueckt naeher und naeher und das ganze zu realisieren faellt mit grade ziemlich schwer. Ich weiss schon wie das alles enden wird: noch ein paar mal blinzeln, Vor Korea noch ein paar mal gesunde Luft einatmen und schneller als gedacht, sitze ich schon wieder in good old Muheim City und frage mich, wo die letzten Monate geblieben sind. Vollbebackt mit wunderbaren Erinnerungen an Landschaften, Lieder, Bilder, Gerueche, Geschmaeckern, Momente, Menschen und Gefuhle… Das Reisen stellt schon was an mit einem… packt eure Backpacks meine Lieben, es gibt keine bessere Lebensschule. Macht euch auf und travelt durch die Welt! Kiora!

Im April vom Leben gelernt:

1. In Brisbane faellt das Atmen schwerer

2. In Neuseeland ist und heisst an und fuer sich einfach jeder und alles „Kiwi“

3. 160 mio Possums sorgen dafuer, dass taeglich 4000 Jungtannen sterben

4. Was in Australien Football war, ist hier Rugby, nur schlimmer

5. Wellington ist wunderbar

6. Dauerregen nervt

7. Die Berge des Milford Sound reichen im Durchschnitt noch ca. 300 m tief unter dem Wasserspiegel

8. Jeder zweite Neuseelandreisende ist aus Irland und somit kaum zu verstehen

9. Neuseelaendische Menschen sind entspannt, hilsbreit und unglaublich gut zu verstehen

10. Je naeher die Heimreise rueckt, desto verwirrter wird man!

Von Vulkanen und dem Capital Wellington

Nachdem der speiende island Vulkan die Backpackerwelt hier in Atem haellt, haben wir diese Woche gedacht einfach mal einen Vulkan zu bewandern und es war der Hammer. Das Tongariro-Alpine-Crossing ist bekannt als einer der schoensten Eintagestrips und jeder der mal nach Neuseeland kommt sollte sich das nicht entgehen lassen. Und natuerlich kennen ihn alle ‘Der Herr der Ringe’ Fans! Die Landschaft aus Vulkangestein, riesigen Bergen und allem ist atemberaubend. Unsere Wandergemeinschaft bestand aus Deutschen, Daenen, Hollaendern, einem Ami und ner halben englaendischen Armee. Es wuselt hier nur so von denen. Wir sind um 8 Uhr gestartet und ganze 6 1/2 h gewandert. Nach ca 15 minuten wollte ich innerlich schon umdrehen, hab ich aber natuerlich nicht gemacht. zum einen wollte ich meinem bekloppten inneren Schweinehund mal kraeftig eins auswischen und zum zweiten waere das natuerlich vieeeel zu peinlich gewesen. Vor allem weil die erste Stunde, der einfachste Teil der Wanderung ist :) Das zweite Problem wanach der extremen Steigung waren die Witterungsverhaeltnisse. Wir wurden belehrt was passiert wenn wir alleine wandern, verschollen sind, der Hubschraube runs findet, oeder auch nicht und wies dann in dem Fall ist wenn man dort oben stirbt. Dann durften wir noch Schilder lesen die uns ganz schlaue und tolle Ratschlaege geboten haben, was man im Falle eines Vulkanausbruchs macht. Wegrennen. Cool, danke! Der Vulkan ist zum letzten mal 1996 ausgebrochen und einer der aktivsten. Das ist doch toll. Mit 15 Pullis, Schal und handschuhen gings los, nach 10 min hab ich so geschwitzt dass ich fast Atemnot bekommen hab. Also alles ausziehen, nachdem wir dann aber immer hoeher kamen wurds soooo kalt und windig. Man musste aufpassen dass einem die Jacken nicht weggeweht wurden wenn man sie wieder anziehe wollte. Wir hatten ausserdem so Glueck mit dem Wetter. Seitdem ich hier in Neuseeland bin ist taeglich strahlender Sonnenschein und meine warmen Sachen hab ich bis auf dem Vulkan, noch nie gebraucht. Auf dem Gipfel angekommen haben wir die Aussicht genossen. Einfach unbeschreiblich. Dann wollte ich zur Belohnung meine Banane essen, leider ist sie waherend der Waderung ganz unten in meinem Rucksack aber aufgeplatzt und hat meinen letzten Pulli ins Banenenbrei gebadet. Das war toll. Ich hab sie dann da oben liegen lassen. Falls also jemand bald mal auf dem Tangariro steht und eine Banane findet, das ist meine! Oben gabs dann den Blick auf die Kristallblauen Bergseen und beim Abstieg den liebliche Geruch von Schwefel und Wolken ueberall. Ein wirlich toller Trip. Unser Hostel an diesem Tag war in einem Nationalpark und wir hatten sogar Whirlpools. Genau das Richtige nach so nem Tag.

Die Tage davor haben wir wundervolle Wasserfaelle gesehen, und am ‘Cathedral Cove’ hab ich mich gefuehlt als waere ich in Bali. Das Wasser blauuuuuuuuuuuuu und die Felsen und der Sand… unbeschreiblich. Leider hat sich unsere Gruppe aufgeloest da viele in Taupo geblieben sind (der Lake Taupo ist so gross wie ganz Singapur… und wunderschoen dazu), oder noch in den Osten gereist sind. Wir hatten einen letzten tollen Tag in Maketu verbracht wo wir eine kulturelle Show hatten. Die Jungs durften den traditionellen ‘Haka’ lernen (de Tanz der Maori, ich liebe ihn). Eigentlich wollte ich auch mitmachen, aber Frauen ist es nicht gestattet den Haka zu tanzen. Ich haette dann zwar gedurft aber sie haben mir erklaert man muss ihn oben ohne durchfuehern… da dacht ich dann: Neeee, doch lieder nicht. Also haben wir den Tanz fuer die Frauen gelernt. Das traditionelle Maoriessen war super lecker und ich bin jetzt totaler Maorifan.

Dann ging die Reise weiter in die Hauptstadt Neuseelands: nach Wellington, wo ich nun meine 4 Tage verbracht habe. Ich liebe Wellington. Ich wohne bei Estere, eine Freundin die ich 2009 in Deutschland kennengelernt habe. Sie war als Austauschschuelerin in Reutlingen und hat mir hier nun IHRE Stadt gezeigt. Wenn ich in Neuseeland wohnen wuerde, dann hier. Die Stadt ist der hammer. Es ist ausserdem die Cafestadt der Welt. Nirgends gibt es so viele Cafes, nicht mal in ganz NewYork. Das Clubleben ist wunderbar, alternativ, alles. Fuer jeden ist was dabei. Estere ist hier ausserdemvoll und ganz in die Musikzcene hier involviert, da sie der kommende Star Neuseelands wird. Sie kennt halb Wellington, jeden Musiker, DJ oder was auch immer. Gestern waren wir bei einem Konzert ihrer Gesangslehrerin und heute gehen wir auf nen Gig von ein paar Freunden. Sollte sie also in ein paar Jahren Weltberuehmt sein ICH KANNTE SIE ZU ANFANGSZEITEN :) Die Clubs hier in Neuseeland einnern mich viel mehr an die in Europa. Im Vergleich zu Australien sind die Maedels hier naemlich anstaendig angezogen und mann muss sich nicht 3 mal das gleiche Lied innerhalb von 2 Stunde anhoeren!

Ansonsten war ich im Landesmuseum von Neuseeland dem ‘Te Papa’ Sehr zu empfehlen, vor allem kostet das ganze keinen Eintritt und man bekommt viel zu sehen von Maori kultur und allgemein ueber das ganze Land. Die Kueste um Wellingto ist total schoen und das Meer wundervoll blau. Morgen verlasse ich dann die Nordinsel und meine Bilanz: Einfach nur beautiful. Alle sagen, das die Suedinsel noch viel schoener sein soll. Irgendwie schwer vorstellbar. Ich bin begeistert von dieser Nordinsel, was soll da noch kommen??? We will see. Ich bin gespannt und morgen um die Zeit bin ich dann schon in Abel Tasman, einem der bekanntesten Nationalparks.

Gute Neuigkeite uebrigens aus Australien, die Schweine sind wieder da. Bloed nur fuer Banger, sie wird wohl naechste Woche geschlachtet!!!

Ich hoffe also, dass ich meinen geplanten Heimflug normal antreten kann und nicht wie einige andere Backpacker hier auf 10.000 Umbuchungen warten muss. Lieder IslandVulkan, bitte uebergib dich nicht mehr!!! Geniesst den Fruehling, ich geniesse jetzt Pasta a la Estere!  Tschuessi, Und wie die Neuseelaender so gerne zu allem und immer sagen:  „Sweet as“!

Nach Neuseeland braucht mein Foto erst mal Urlaub!

Genau so ist es naemlich. Ich bin erst seit wenigen Tagen hier und weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Es gibt so viel wunderbares zu sehen und zu entdecken. Aber erst mal zu meinem letzten Tag in Australien. Ich war mit Michaela und den Kids bei einem echten australischen Rodeo mit echten Bullen und echten Pferden.Die Reiter haben sich draufgesetzt und sind im hohen Bogen wieder auf der Erde gelandet. Das war genial. Zu Beginn wurde noch die australische Hymmne gesungen und danach gebetet. Die Bullen waren so was von aggro, ich hab mich echt nicht mehr gekriegt.. weiss nicht was einen dazu bewegt auf son Ding draufzusiten. Nun ja, meinen Flieger am nachsten Tag hab ich dann mal wieder fats verpasst und warum? Ich bin extra 3 Stunden voher los aber genau einmal im Monat fahert der Zug Samstags morgens nicht wegen einer Bausetelle und ja nteruelich, ich hab genau diesen Samstag erwischt. ich also wie ne Irre zum Bus gehechtet und der nette Australische Busfaherer hatte die ruhe in Person und ich hab fuer den ganzen Weg einfach mal 3 mal so lange wie mit dem Zug gebraucht. So sind sie die Australier… hach ja, ich vermiss sie… Hab den flieger aber noch bekommen und nun bin ich wirklich am absolut anderen Ende der Welt. Was kann ich sagen? Es ist traumhaft. Vor allem, alle haben mir gesagt es wird soooo kalt. Deshalb bin ich mit Victoria, einer Englaendern mit der ich angekommen bin gleich mal zu Warehouse um mich hier in Auckland warm einzudecken. Doch weit gefehlt. ich hab nen Sonnenbrand und schwitz mir taeglich einen ab. das Wetter ist amazing. Auf der Suedinsel solls aber dann kaelter werden. Ueberall hier stehen diese wunderbaren Staubwedelpflanzen rum (die die wir auch im Garten haben Mama) und ich muss wirklich jeden Mist fotografieren weils einfach so unglaublich schoen ist.

Meine Reisegemeinschaft mit dem Franzosen hat sich leider zerschlagen da er nur 2 Wochen hier hat und ich mich entschieden hab beide Inseln zu erkunden. Deshalb hab ich ne Bustour gebucht und das war wirklich ne gute Entscheidung. Man steigt morgens ein, wird an die tollsten Plaetze der Inseln gefahren und kann ueberall solange bleiben wie man will. Un dann nimmt man einfach den naechtsen Bus. Ich bin so also fast jeden Tag woanders und seh somit beide Inseln. Meeeeega toll ist das. Natuerlich nicht zu vergleichen als auf eigene Faust mit dem Auto rumsuduesen aber ich denke wenn man nur wenige Wochen fuer ein ganzes Land hat und genug Geld (und ich bin dank der Brinen ja bekanntlich stunkreich…) ist das ne ziemlich gute Sache! Nach 3 Tagen gings dann also raus aus Auckland, hoch in den Norden, erst zum Bay of islands nach Paihia und dann einen tagestrip auf dem ich Vicy wiedergetroffen hab, ganz an die Spitze wo sich Pazific und Tasman See treffen (an alle Daenemarkmitreisefreunde, das hat mich soooo an damals erinnert als wir am Nordpunkt waren… hach ja, schee wars) Man hat wirklich gesehn wie sich die beiden Meere gegeneinander preschen. Die Farben der beiden Meere waren untershiedlich… einfach traumhafet und dann kam das Highlight des Tages :  Sandboarden. Freunde ich sag euch es war der Hammer. Mit einem Brett unter dem Bauch ne mega steile riesige Sanduene runter. Ich hab mich fast weggeschmissen so schiss hat ich, aber es hat mega spass gemacht. Also gleich nochmal hoch. Der Weg nach oben hat mich fast umgebracht.. ich muss dringend an meiner Kondition arbeiten… Danach am 90 miles Beach entlang der in echt nur 64 miles lang ist (die Neuseelaender, tssss). Im Wasser steht ein grosser Fels mit einem riesen Loch in der Mitte (ein bisschen wie an der Ardeche). Der steht da einfach so mittendrin rum… ganz allein. Echt krass und am Strand haben wir sogar total seltene Wildpferde gesehn. ausserdem gabs jede Menge interessante Infos ueber die Maoris die ich jetzt schon aufregender wie die Arboriginies finde, und wir haben eine Tour durch einen Kauribaum wald gemacht.

Heute dann das Highlight…Ziemlich spontan. Ich hab immer gesagt ich mach das nieeee. ..So ne bescheuerte Idee echt. Wie koennen menschen nur…. mhh aber  JAAAAAAAA Dinge und Menschen aendern sich und ich habs gewagt, den Sprung aus dem Flugzeug. Relativ spontan. Ich hab die Nacht vorher gebucht (ich war nicht betrunken… noch nicht :)  Skydiving und ich bin fast ausgeflippt. Es war absolut das Geilste was ich je gemacht hab. Ich kanns nicht beschreiben. Dieses Gefuehl vom 45 sec langen freien Fallen. Man geiniesst (vollkommen entspannt natuerlich) die Aussicht auf dem ca 20 min langen flug nach oben (12.000 feet), plapplert mit Kameramann und Tandempartner, dann oeffnet sich die Tuer und man blickt mal eben einfach so ein paar tausend Meter nach unten, der Windpresvht einem fast den Schaedel vom Hals, dann huepft der Kameramann los und man denk „jut, jetzt bin dann wohl ich dran“…. eigentlich hat man gar keine Zeit zum denken. Schon war ich in der Luft. Unbeschreiblich. Einfach der hammer. Die ausicht ueber dem bay of Islands… ich kanns nicht in Worte fassen. In der Luft kam dann der andere Springer ganz zu uns hergeflogen (ich frag mich wie man das macht… in 45 sec….) gab mir die hand und wir sind zu 3. durch die Wolken geschmettert. Beim anschliessenden Fliegen (ein Ruck nach oben ruuuuumps) mit dem Fallschirm offen ists mir bissl schlecht geworden, ich hab nur die ganze Zeit gehofft dass ich nicht von da oben runter kotz, waere irgendwie etwas peinlich und bloed fuer die Menschen unten…. Und schliesslich wurde ja auch noch alles gefilmt! Ich konnte naemlich nicht wiederstehen so ne vollkommen ueberteuerte DVD zu beantragen! Ihr koennt euch also auf die wunderbare Anne-fliegt-durch-die-luft-Movie-Show freuen. Komisch wars als ich meinen Tandempartner zum ersten mal getroffen hab. wenn man sich so vorstellt dass sein Leben in dessen hand liegt. Der koennte ja auch einfach denken “ mhh. heut bring ich mich um und lass das Ding einfach mal zu“ das waer doch ziemlich doof … fuer mich….aber ich muss euch sagen (das soll jetzt nicht nach „ich bin super mutig“ klingen… wobei, bissl bin ichs ja schon :) wirklich, ich war viel weniger nervoes als ich anfangs dachte… Wahrscheinlich weils eben so spontan war und ich mich dauernd dazu gezwungen habe nicht nachzudenken! Ach, der Moment wenn sich die Tuer oeffnet und man sieht da runter, der Moment wenn man springt. Es ist so mega super duper…. ich will nochmal und nochmal. Haette ich echt nie gedacht!

Danach ging dann die Bustour weiter (nach 2 Tagen am Bay of Islands) und wir haben in einem Vogel discovery centre gehalten wo wir (haltet euch fest) einen echten Kiwi streicheln durften. Ich hatte mal wieder mehr GLueck als sonst noch was aber nur weil ich mal wieder mehr dumm als aufmerksam war. Hab nen anderen Deutschen kennengelernt mit dem ich, abseits von unserer Gruppe durch den kleinen Park geschlendert bin. Nachdem wir den sprechenden Vogel betrachtet haben ( sucht mal auf youtube nach Tui dem Vogel, zum wegschmeissen) wollten wir beide einen Kiwi sehen, was auch sonst wenn man schon in NZ ist. Wir also vor dessen Gehege gestanden und aufmerksam ca 10 min gesucht… waehernd sich hinter unserem Ruecken die Tour mit einem Vogelguide in das Kiwihaus gemacht hat und jeder den kleinen Kiwi betatschen durfte. Als alles vorbei war kamen sie zu uns und waren voellig geschockt, dass wir alles verpasst haben. Wir natuerlich erst recht. Mussten dann 3 mal fragen und betteln, dass uns der Vogelguide auch nochmal mit rein nimmt (eigentlich ist das naemlich nicht erlaubt…) Und am Ende durften dann auch wir beide nochmal. Waere schon bloed und peinlich wenn man schon so ne Tour bucht und dann noch die Vorteile verpennt. Jedenfalls, diese Voegel sind sooooo suess und fett (gruss an meinen Bruder :) ) ich haette ihn am liebsten fuer dich mitgenommen).

Heute Abend gings dann zurueck nach Auckland wo ich dann mit den Anderen auf meinen Sprung des Tages anstossen war. Morgen gehts dann weiter richtung Westen, erst mal zum Hot Water Beach und dann immer mehr nach Sueden wo das ‘Herr der Ringe’ Land auf uns wartet, und die Kaelte…. bibber….Ich bin einfach s0 begeistert von dieser Landschaft…Weniger begeistert dagegen vom Hostelleben. Nach „Luxux“ im australischen Farmhaus und monatelangem Leben im Auto, bin ich nun wieder taeglich, oder eher naechtlich, in einem neuen Hostel und naja, ich bin eben nicht so wirklich der Hostelmensch. Die Dorms sind die billigste Loesung und dann muss man sich eben mit bestimmten Dingen arrangieren. In der ersten Nacht am Bay of Islands hatten 2 Englaender Sex unter meinem Bett… ich bin frueh morgens wachgeschuettelt worden. Herzlichen Dank. So wollte ich schon immer mal geweckt werden!

Lustig war hingegen, als ich aus meinen Hostel vor 4 Tagen rauslaufe, steht ploetzlich der Richard vor mir mit dem ich damals im Oktober in Sydney ankam. Der Hammer, klein ist die Welt.

Eine traurige Nachricht hat mich von Steve aus Australia erreicht, die Schweine sind abgehauen. Banger, Baxtor und Roxy! Alle 3 zusammen :( mies, die sind sicher los um mich zu suchen. Hach ja, ich vermisse mein Australien aber ich kann euch sagen, es wird jeden Tag besser und ich verliebe mich mehr und mehr in dieses wundervolle Neuseeland was unglaublich viel zu bieten hat…Staubwedelpflanzen, ich liebe sie!  Bisher hab ich sogar mehr Iren und Englaender als Deutsche kennengelernt! Aaaahhh, Ich kanns immer noch nicht glauben, dass ich heute durch die Wolken gesprungen bin. Ich koennte schreien!!!!!!!!!!!! Bis bald meine Lieben, ich stelle aufs neue fest, meine Zeit rast dem Ende entgegen. Naechsten Monat bin ich in Suedkorea, und dann schon daheim!

This heart attack

„I’m going away to be alone I’m coming back with answers Don’t try to call my telephone it’s disconnected And I don’t know where I’m going but can you guide me But if I find love where I’m going will it survive me ‘Coz in your own space you’re disconnected and in your own mind you’re not affected And in your own time you’re still attracted but in your own life

This heart attack I’ve gotta get away not coming back I want some downtime so call me when you can and I’ll be fine I’ve found the time to be alone I don’t know what you’re asking I’m waiting by the telephone and you’re still barking My heart stops it isn’t going could you revive me I think I’m lost without knowing so come and find me ‘Coz in the same space we’re disconnected and in your own mind you’re not attracted But in your own life over reacted and in your own time

This heart attack I think I’ll go away not coming back I’m off the line so call me when you can some other time This heart attack I’ve gotta get away not coming back I want some downtime so call me when you can and I’ll be fine Sometimes if we don’t go sometimes you don’t know You don’t go I don’t go I don’t go you don’t go I’ve got your back but you don’t got mine This heart attack then I’m feeling fine.“ (Faker – This heart attack)

Manche Lieder sprechen einem aus der Seele…

Viel Gruesse uebrigens aus Neuseeland! Hab ein Maedel aus England kennengelernt und wir sind grade dabei Auckland zu erkunden… Am Dienstag kommt Matt an und dann geht’s los… Nordinsel, dann Suedinsel. Ich bin gespannt!

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